| 09. Januar 2010

DIE KATZE IM SACK – Überraschungsabend
1.3.
Das Jahr fängt ja gut an! Ein Abend voller Überraschungen. Nur so viel steht fest: 3 Kabarettisten/innen gestalten den Abend. Ob Nachwuchs oder renommierte Namen, Hinweise über den Inhalt des Abends frühestens eine Woche vor der Veranstaltung auf www.kulisse.at.
Der monatliche Kult-Abend in der Kulisse, den man nicht versäumen sollte. Drei Kabarettisten zum Preis eines Halben!
RINGSGWANDL – „Untersendling“
2.3. bis 6.3.
Geschichten aus einem Viertel, in dem die Mehrheit aus Minderheiten besteht. Nicht heruntergekommen, aber auch nicht mondän. Während sich drei Kilometer weiter der Regierungsalltag durch die Staatskanzlei schleppt, passieren hier Dinge, die Jahre später den Gang der Welt verändern.
In der Morgendämmerung klappert es leise an den Mülltonnen. Ein verwunschener Immobilienentwickler streunt in Gestalt einer Hyäne durch die Hinterhöfe und sucht nach Freßbarem. Die ersten Wecker klingeln. Ein neuer Tag in Untersendling.
HEILBUTT & ROSEN – „Endstation Tobsucht“
7.3.
Ein Paar, ein Tag, unendlicher Ärger. -
Begleiten Sie ein Paar einen Tag lang durch allgegenwärtige Fiesitäten, welche die Beziehung zum Drama werden lassen. Doch keine Angst – in bewährter Manier werden Heilbutt&Rosen dafür sorgen, dass Sie nach 90 Minuten garantiert entspannt und glücklich nach Hause gehen und all Ihren persönlichen Ärger abgebaut haben.
Mit Endstation Tobsucht präsentiert Heilbutt&Rosen-Mastermind Helmuth Vavra sowohl das neue Programm als auch seine neue Bühnenpartnerin Theresia Haiger, langjähriges Simpl-Mitglied.
HERBERT STEINBÖCK – „Bonanza – eine Irritation“
8.3. + 9.3.
Die Geschichte einer ganz normalen Familie: Vater, 3 Söhne und ein chinesischer Koch.
Ach nein: Mutter, Vater, Kind, Therapeut! Das ist ja die ganz normale Familie!
Also: die Geschichte einer ganz normalen Familie: Alle sind glücklich alle sind zufrieden. Jeder liebt jeden. Bis, ja bis dann das Böse Einzug hält, in die Stätte der Idylle! Und wer kann nun das Böse besiegen? Unsere ganz normale Familie oder die Cartwrights, 5 Männer unter einem Dach.
Herbert Steinböck spielt sie alle: Die Guten, die Bösen und den ganzen verdammten Rest. (Am meisten freut er sich schon auf die Rolle des Koches Hop Sing)
Herbert Steinböck entführt Sie auf die Ponderosa-Ranch und erzählt uns - seinem Publikum - all das, was uns die Erfolgsserie aus den 60er Jahren verheimlichte. Er erzählt uns, warum es keine Frauen auf der Ponderosa-Ranch gab, und er erzählt, warum niemand jemals auf die Toilette musste.
Und warum Hoss Gewichtsprobleme hatte und ob auf der Ponderosa-Ranch heimlich …..??? (Na Sie wissen schon: Wohin auch mit all den klebrigen Hormonen)
Ein Mikrokosmos bestehend nur aus Männern! Männer, die sich offensichtlich durch Zellteilung vermehrt haben! Männer, die ihr Leben, ihren Alltag so im Griff hatten, dass sie pro Folge auch noch mindestens eine gute Tat vollbringen konnten!
Und wir heute? Mutter Vater Kind? Unsere normale Familie? Wir schaffen es nicht einmal uns darüber zu einigen, wer den Mist runter trägt, geschweige denn darüber, wo jetzt überhaupt was Gutes zu tun wäre. Wie auch immer: Das Böse wird besiegt! Soviel sei hier schon einmal versprochen!
ANDREA HÄNDLER – „Das Schweigen der Händler“
10.3. + 11.3.
Ja, Sie haben richtig gehört. Selbst der Händler vergeht manchmal das Lachen. Was nicht nur durch das wachsende Botox-Aufkommen in ihrem Gesicht zu erklären ist, sondern durch die Gewissheit, dass sie eben durch ihre Lebensmitte stöckelt. Und die dazugehörigen High Heels mit wachsender Bandscheibenproblematik auch kein Kinderspiel sind.
In ihrem neuen Kabarettsolo erkundet Andrea Händler mit der ihr eigenen Unverfrorenheit jene Zonen des Alltags, über die man ansonsten besser schweigt.
Buch: Angelika Hager und Andrea Händler
SIMPSON, PASCHKE, SCHEITZ – „Frauen ohne Gedächtnis“
12.3.
Stellen Sie sich das einmal vor: Sie erwachen in einem Krankenhausbett und wissen nicht wer, wo und was Sie sind? Patricia Simpson, Steffi Paschke und Verena Scheitz ist genau das passiert. In ihrem Kabarettprogramm „Frauen ohne Gedächtnis“ zeigen die drei Alpha-Mädchen der österreichischen Kabarettszene was es heißt, nicht mehr zu wissen, wie man heißt.
Hauptsache, sie sind wunderschön, hoch intelligent, beruflich höchst erfolgreich, sie singen, sie tanzen, sie kochen, sie putzen.
FASCHINGS KUCHLRADIO – „Renitent Evil“
13.3.
Sie sind so richtige G’frastsackeln und setzen sich für den Schutz der bedrohten Art der Tankstellentrinker ein. Satirische Lieder, mitreißende Stand-Up-Conferencen und unverwechselbarer Acoustic-Sound, so kennt das Publikum Faschings Kuchradio.
In gewohnt bissiger Weise demontiert Fasching wieder alles, was wir über uns selbst als „gelernte“ Österreicher zu wissen glaubten.
PEPI HOPF – „Dirty Pepi“
14.3.
Schluss mit Saubermännern und Hochglanzfrauen. Zeit für Dirty Pepi, er rettet die Thujen aus der Hecke, setzt die Ölsardinen wieder im Meer aus und befreit das Leben aus der Versicherung!
Hinter den Thermoputzfassaden lauert der echte Österreicher. Dirty Pepi blickt für Sie dahinter.
Ja, es ist ein dreckiger Job, aber jemand muss ihn machen.
Im neuen Soloprogramm leiht Pepi Hopf der schweigenden Mehrheit seine Stimme.
DENN: die Mehrheit macht den meisten Mist!
THOMAS MAURER – “Aodili”
15.3. bis 17.3.
So geht‘s dahin, in der Globalisierung. Auf der einen Seite importieren wir italienische Anzüge, amerikanische Computer und schweizer Markenuhren aus China. Auf der anderen Seite wird natürlich auch von Österreich nach China exportiert. Der Gschwandtner Sigi zum Beispiel. Der war dort jetzt lang für seine Firma drunten. Super verdient soll er haben, heißt‘s. Und erlebt sicher auch allerhand. Das wär’ schon interessant, was der so zu erzählen hat. So vom Billiglohn und der Umwelt und ob die wirklich Hund essen dort. Weil, das ist ja schon eine ganz eine andere Welt, wahrscheinlich.
I STANGL – „WIR HELDEN – Born To Be Wild“
18.3. bis 20.3.
Enorm, was dieser I Stangl alles geleistet hat: Zwentendorf und Hainburg verhindert, die sexuelle Revolution fast im Alleingang durchgezogen und eine 1975er Huber-Feinripp-Unterhose bis heute in Betrieb gehalten!
Ein Held, wie viele. Aus einer Zeit, in der HC noch für "Heinz Conrads" stand, die Luft noch sauber war und der Sex schmutzig. Und nicht umgekehrt.
Jetzt verlinkt er die Generation Vierteltelefon mit der Generation iPhone. Mühelos.
Denn das Älterwerden stirbt sowieso aus.
REGINA HOFER – „Afrika“
21.3.
Wenn Frau Dr. med. Hofer in ihrem fünften Kabarett-Solo „AFRIKA“ endlich wieder einmal den Arztkoffer gegen den Kabarettkoffer tauscht, bleibt sie trotzdem der Untersuchung der menschlichen Schwächen treu und legt „Hiesige und Dasige“ beherzt auf die Couch.
NADJA MALEH – „Radio-aktiv“
22.3.
Nadja Maleh kann Ihre Gedanken lesen! Naja, … zumindest ihre eigenen.
Und sie kann Ihre eigene Innere Stimme hören!
Drehen Sie Nadja Maleh´s Kopf-Radio auf und surfen Sie auf hohen Radio-Wellen! Stellen Sie die richtige Frequenz ein, um kleine Antworten auf große Fragen des Lebens zu empfangen!
Werden Sie Radio-Aktiv!
Garantiert nicht Rausch-frei!
PETER & TEUTSCHER – “Nachtdienst”
23.3.
Der neueste Streich des Kabarett-Duos Peter & Teutscher führt in die Welt des Kampfes um Leben und Tod, also in die Beziehung zwischen Arzt und Patient. Der gelernte Arzt Dr. Ronny Tekal-Teutscher und der begeisterte Bühnen-Patient Norbert Peter bringen Licht ins Dunkel der Nacht.
Sie zeigen, wie sich ein an sich tagaktives Wesen wie der Mensch, an die Nacht anpasst. Die bemerkenswerte Konstellation von müden Ärzten und wachen Patienten birgt durchaus humoristisches Potential.
I STANGL – „Der Frauenflüsterer“
24.3.
"Der Frauenflüsterer" ist das bestbesuchte Programm in der Kulisse seit 2007. Jetzt geht es ins Finale!
Viele Frauen haben zwei Probleme, sie sind zu intelligent und zu attraktiv für ihre Männer. Viele Männer haben ein Problem, nämlich solche Frauen. Stangl hilft!
DIE ECHTEN – „Abschiedstour“
25.3. + 26.3.
DIE ECHTEN sollen eine ausgedehnte Tour durch Amerika spielen.
Endlich am Flughafen angelangt, werden die Vier Opfer der Umstände der Furchtbarbillig - Airline...
So schön kann ein „Abschied“ sein. Vor allem, weil er keiner ist! Sondern: ein Fest für alle Fans, die mit den Echten gemeinsam in eine neue Welt abheben wollen... Die Botschaft dieser Abschiedstour: Reisende soll man nie aufhalten, denn Wiedersehen macht Freu(n)de!
HEILBUTT & ROSEN – „Lieder aus der Dusche 2“
27.3.
Hits und Evergreens frisch gewaschen und neu gelegt.
An diesem Abend wird das Korsett eines gewöhnlichen Kabarettprogramms eindeutig gesprengt. Unter der Dusche regiert die hemmungslose Spontaneität. Fühlen Sie sich wie zuhause, seifen Sie sich ein und genießen Sie das entspannte Dusch-Ambiente mit Heilbutt&Rosen.
Heilbutt&Rosen sind bekannt für die grandiosen musikalischen Einlagen in ihren Programmen. Nach dem durchschlagenden Erfolg der „Lieder aus der Dusche 1“ war es für Heilbutt&Rosen eine Selbstverständlichkeit Ihrem Publikum eine neue Auswahl von Pop-Hits und Evergreens der letzten 50 Jahre bis hin zu Jazz und Klassik in völlig neuem Gewand zu präsentieren.
Ein Programm, für Musik- und Duschfreaks. (Nicht nur für Warmduscher geeignet)!
MIKE SUPANCIC – „Jesus Mike Superstar“
28.3.
In jenen Tagen aber war es heiß, die Lebensmittel waren rar, der Ölpreis hoch und Sex knapp.
Fürchtet Euch nicht!
Der Himmel wird sich öffnen und Jesus Mike Superstar in die Wellen springen und das Meer teilen. Der Wahnsinnige vom Kernölberg bricht den Fisch und es gibt Running-Sushi für immerdar im Paradies der 1000 Leberkäse.
Freuet Euch und stimmt ein in den Jubelchor:
„Mike in der Höhe und Witze den Menschen auf Erden!“
THE FOOLS ON THE HILL – „Die Mutter der Beatles packt aus!“
29.3.
Die uns bekannten Versionen der Beatles Klassiker sind Fakes! Nichts davon entspricht den ursprünglichen Absichten der Fab4. Was Sie zu kennen glauben, ist nichts weiter als das Produkt von Irrtümern, Managementfehlern, unsauberer Marktforschung, Kommerz und vielleicht sogar Verschwörung!
Hören Sie die Originale! Hören Sie die „Fools“! SaBine Brezina – Gesang; Nadja Milfait – Cello, Gesang; Peter Marnul – Geige, Mandola, Ukulele, Akkordeon, Gesang; Wilfried Modlik – Gitarre, Gesang.
JOESI PROKOPETZ – „Bitte nicht schießen!“
30.3. + 31.3.
Leicht ist es nicht, über „Bitte nicht schießen“ vorweg etwas Verbindliches zu sagen. Denn das neue Programm von Joesi Prokopetz ist voller Überraschungen, die, bespricht man sie im Vorhinein, dann keine solchen mehr sein würden.
Und selbst wenn man verriete, warum Prokopetz die fixe Idee hat, dass ein russischer Auftragskiller im Publikum sitzt, würde das nur einen weiteren Wust von Fragen aufwerfen, die beantwortet werden müssten. Die aber, würden sie tatsächlich im Vorfeld beantwortet werden, nur zeigen würden, dass sie hätten gar nicht gestellt werden dürfen.
Die einzige Frage, die man stellen darf ist die: „Wenn das Ganze so vertrackt und geheimnisvoll ist, kann man denn da noch lachen?“ Darauf kann man ganz klar antworten: „Ja! Und nein. Im Grunde aber: Ja!“
Es ist eine kabarettistische Achterbahn auf die Prokopetz die Phantasie wortgewaltig und mit schierer Spielfreude auf die Reise schickt, bei der man vor steilen Höhenflügen, tiefen Abstürzen, halsbrecherischen Loopings und Haarnadelkurven schon glaubt, niemals anzukommen, es dann aber doch tut. Und erst ganz am Schluss merkt, dass man nur zurück an den Start gegangen ist.
Und: „Wer, bitte, ist Tolstoi?


